Ein Rundgang über das Gut

 

Herrenhaus

Betritt man die  Gutsanlage durch das Torhaus, fällt der erste Blick unweigerlich auf das Herrenhaus im neugotischen Stil. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und es scheint, als läge es im tiefsten Schlaf, geradeso wie im Märchen. Eine ausladende Linde verspricht zudem, dass sich dahinter ein geheimnisvoller Park befinden muss, mit altem Baumbestand, tausend Blumen und wilden Wiesen.

Haus und Park werden privat genutzt und stehen daher nicht für Besucher offen. Wir bitten um Verständnis. Gerne verraten wir Ihnen aber, dass  der Park die Form eines Schiffsbuges hat, an dessen Spitze der Kiekberg liegt, von dem sich der Blick über die  malerischen Weiten der ostholsteinischen Landschaft schweifen lässt.

 

Torhaus

Das Torhaus, in dem unser Rundgang beginnen soll, ist das bislang letzte Gebäude, das auf dem Gut errichtet wurde. Mit der Fertigstellung im Jahre 1999 beendete man damit eine Planung, die bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts angedacht war. In dem Gebäude befindet sich heute eine Pfeifenwerkstatt.

Übrigens: Der Pfeifenmacher lädt neben der Herstellung von Pfeifenunikaten und Pfeifenstopfern regelmäßig zur Whiskeyverkostung ein (siehe Terminkalender).

Pferdestall

Der ehemalige Pferdestall wurde 1844 von Hermann von Hollern erbaut und ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Hofes. Auf 500 qm präsentiert sich hier eine ständige Ausstellung verschiedener Kunsthandwerker (siehe Rubrik: Aussteller)

Jungviehstall

Im einstigen Jungviehstall duftet es heute nach herrlichsten Leckereien. Hier befindet sich das Café des Hofes und der Gutsladen. Noch immer werden die einladenden Kuchen, Torten und knusprigen Brote in der hofeigenen Konditorei und nach alten Hausrezepten hergestellt. Man sieht es, man riecht es und man schmeckt es. Veschweigen wollen wir aber auch nicht die köstlichen Schinken- und Schmalzbrote, die Marmeladen, Brotaufstriche und Honige. 

An den Sonntagen bittet das Team des Cafés schon früh zu Tisch und lädt zum Gutsherrnfrühstück ein - ein Gaumenschmauß, den sie nicht verpassen sollten. Eine Voranmeldung ist allerdings erforderlich (siehe Rubrik: Restaurant / Café).

Kuhstall

Einst beherbergte der Kuhstall mehr als 90 Milchkühe. Dazu kamen Kälber und später auch die Mastbullen. Der Kuhstall wurde ca. 1850 erbaut. Am Ende der Fahrgasse verrät eine schwere Tür, die mit dicken Eisenstangen gesichert ist, dass hier der Zuchtbulle sein Zuhause hatte.

Anfang der 90er Jahre wurde das Gebäude durch einen Orkan allerdings so stark beschädigt, dass ein Teil nicht mehr zu retten war und abgerissen werden musste. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erhielt das Gebäude seine jetzige Gestalt.

Heute finden Sie in dem Gebäude eine abwechslungsreiche Kunsthandwerkerausstellung und das Atelier des Hofmalers Peter Paustian (siehe Rubrik: Aussteller)

Und da, wo einst die Kälbchen spielten, lockt heute die Speisewirtschaft "Alter Kälberstall" mit leckeren Speisen und feinsten Getränken (siehe Rubrik: Restaurant / Cafè).

Alte Meierei

Die Alte Meierei wurde ca. 1875 erbaut. Sie hat im Laufe der Jahre eine vielseitige Nutzung erfahren. Mal war sie Lazarett, mal Schmide, mal Stellmacherei und wurde auch schon als öffentliches Gefängnis genutzt. Heute dient sie als Wohnhaus und Galerie mit Malerworkshops und Gastkünstlern.

Zur Freude vieler großer und kleiner Kinder beherbergt der Keller eine riesige Carrerabahn.

Kornscheune

Zum Ende unseres Rundgangs über das Gut besuchen wir noch die Kornscheune. Sie wurde 1923 anstelle der alten, zu klein gewordenen Scheune erbaut. Bis heute dient das Gebäude zur Getreidetrocknung und wird auch als Getreidelager genutzt.

In der zum Hof hin gewandten Seite sind mehrere kleine Läden untergebracht. So finden Sie dort eine Bernsteinschleiferei, einen Drechsler, Wohn- und Gartenaccessoires, Pflanzen, Bio-Weine, eine Seidenmalerin, Kunstkeramik und Traumbäume (siehe Rubrik: Aussteller).

 


Hinweise:

Kinder sind auf unserem Gutshof sehr gern gesehene Gäste. Und so tun wir alles, damit sich die Kleinen auch so rundherum wohl fühlen. Schaukeln, Rutschbahn und Kletterturm sind für uns so selbstverständlich, wie die riesige Sandkiste in Sichtweite zum Café und die kostenfreie Nutzung der Kettcars. Ab und an kommen auch die Ponys vorbei, der Hofhund, Ente, Gans und Gänserich. Langeweile hat hier also keine Chance.

Und wenn ihr Kind fragen sollte: Der Park hinter dem Herrenhaus besteht tatsächlich aus alten Bäumen, tausend Blumen und wilden Wiesen und es ist schon ein bisschen so wie im Märchen.

Das Gut verfügt übrigens über ausreichende Parkmöglichkeiten. Folgen Sie den Hinweisschildern. Auch stehen saubere Sanitäreinrichtungen, ein behindertengerechtes WC und Babywickelräume zur Verfügung.